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Auch im Bereich Bewegung nehmen wir - immer wenn es sich
anbietet und wenn möglich - an besonderen Projekten teil, so in der Zeit von
Februar 2004 bis Januar 2006 „Ruhe und Bewegung“ (über zwei Jahre,
finanziert durch die RWE-Jugendstiftung) und „Ernährung und Bewegung“ in
Zusammenarbeit mit der AOK.
Kinder
brauchen Bewegung und auch das Toben für ihre körperliche Entwicklung,
ebenso brauchen sie (innere) Ruhe und Konzentration. Bewegung und Ruhe sind
gleichermaßen wichtig für eine gesunde Entfaltung von Körper und Seele.
Bei
dem Projekt geht es sowohl um die Gesundheits- wie die Lernförderung.
Vorrangiges Ziel des Projektes ist es, unruhige und zum Teil motorisch
wenig- oder Fehl entwickelte Kinder zur Balance zwischen Bewegung und Ruhe
zu führen. Es möchte Kindern helfen, ein gesundes Körperempfinden zu
entwickeln, die Potentiale von Bewegung und Toben ebenso wie von Ruhe und
Konzentration zu erkennen und für sich Rituale zu entwickeln, mit denen sie
Beides nutzen können.
Die Lehrerinnen sollen
darin unterstützt werden, Elemente des Projekts im eigenen Unterricht
kontinuierlich und selbstverständlich anzuwenden. Durch Fortbildung der
Kolleginnen der Schule sollen unkompliziert anwendbare Module aus dem
Projekt zunehmend Eingang in den schulischen Alltag finden.
Im
Rahmen des Projektes werden mit den Kindern Spiele und Übungen durchgeführt,
in denen sie
-
den eigenen Körper und seine Bewegungsabläufe besser kennen lernen und
einsetzen können,
-
Aufregung und Angst, Frustration und Aggression
als Emotionen erkennen und Wege finden, damit umzugehen
-
Innere Ruhe und Konzentration erlegen und erlernen
- Je
individuelle „Rituale“ entwickeln, mit denen sie im Alltag, auch in
Situationen, die mit großer Anspannung verbunden sind, zu Ruhe und
Konzentration finden können.
Das
Kollegium hat sich als
Schwerpunkt des Projekts für chinesische Formen der Gesundheits- und
Meditationsübungen entschieden. Dies ist ein Bereich über den wir noch nicht
viel Erfahrungen haben, jedoch großes Interesse besteht, hierüber etwas
kennen zu lernen. Leitung des Projekts an unserer Schule hat Frau Ulrike
Kormann von der Dore-Jacobs-Schule. Ihre Schwerpunkte sind u. a.,
Grundgedanken der traditionellen chinesischen Medizin, wie zum Beispiel
Qigong. Hierbei geht es um Atem-, Bewegungs- und Stilleübungen. Über Übungen
und Rituale zur Entspannung kann sich innere Ruhe aufbauen, die die
Lernverfassung der Schüler/innen deutlich verbessern kann.
Frau
Kormann war ein- bis zweimal in der Woche über die Dauer von zwei Jahren an
unserer Schule, um mit Kindern und Lehrerinnen arbeiten.
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