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Patenkinder


     

 


Unsere Patenkinder in Peru


Seit 1986 unterstützt die Antoniusschule ein Kinderheim in der Hafenstadt Trujillo in Peru. Die "Barmherzigen Schwestern vom hl. Vinzenz von Paul" (Mutterhaus in Hildesheim) unterhalten  u. a. dort ein Waisenhaus und eine Schule. Immer noch leben viele Familien in großer Not. Viele Kinder sind ohne Eltern oder die Eltern sind nicht in der Lage, ihre Kinder zu versorgen.

In einer jährlichen Spendenaktion zu St. Martin sammeln wir Geld für dieses Heim und für "unsere" Patenkinder, für die die Schulpflegschaft 1986 die Patenschaft übernommen hat. Einige Lehrerinnen und Familien sind ebenfalls Paten und helfen so mit, Kindern eine menschenwürdige Kindheit, Schulbesuch und eine Ausbildung zu ermöglichen.

Unsere "neuen" Patenkinder:

Marilin (Jahrgang 1996) und Rully (Jahrgang 1997)                                                         

Hier das erste Foto von ihnen, auf dem sie 6, bzw. 7 Jahre alt sind:  

Und hier aus der Post von Dezember 2006:

Schwester Wilhelmina schreibt uns:
. . . . In Trujillo betreuen wir weiterhin ca. 50 Kinder in unserem Kinderheim, das Ihnen ja auch bekant ist. Hier merken wir, dass der peruanische Staat mehr und mehr mitsprechen will. Wir müssen von den Jugendämtern oder der Polizei jedes Kind aufnehmen, das uns zugewiesen wird. Das ist häufig mit vielen Problemen verbunden. Kranke Kinder werden als "gesund" eingewiesen sowie Säulinge, die nach der Geburt verlassen wurden oder von der Mutter nicht ernährt werden können.  . . .

Das größte Eigenprojekt ist unsere Schule "Reina del Mundo". In diesem Jahr begehen wir die 38. Promotion. Sei zwei Jahren können unsere Schüler auch das internationale Abitur bei uns erwerben. Die Pädagogik erneuert sich auch ständig. Wir haben die persönlich bezogene Methode nach Werten! Schon die Kleinsten "investigieren" und halten dann ihre Vorträge. . . .

Hier die neuesten Fotos von

Marilin, 10 Jahre alt Rully, 9 Jahre alt
Marilin schreibt:
(aus dem Spanischen übersetzt):
Liebe Schüler der Antoniusschule,
empfangt diesen kleinen Brief, den ich mit Liebe für Euch geschrieben habe. Ich wünsche Euch eine gute adventliche Vorbereitungszeit.
Von der Schule aus hab en wir eine Studienfahrt zur Stadt Chiclayo gemacht, haben Museen besucht, waren am Meer und haben verschieden touristische Plätze gesehen.
Ich komme nun in das vierte Schuljahr. Meine Noten sind ganz gut.
Im Heim haben wir verschiedene Kurse gemacht. Wir haben Ketten, Ohrringe und Armbänder hergestellt und Drachen gebastelt. Auch habe wir einige Spiele gelernt.
Ein sehr wichtiger Tag war für mich der Tag meiner Erstkommunion. Mit viel Freude habe ich Jesus zum erste Mal in meinem Herzen empfangen.
An unserem Vaterlandsfest gab es hier im Haus ein gutes Mittagessen. Danach haben wir getanzt und typisch peruanische Musik gehört.
auch sind wir mit unserer Gruppenschwester zu einem großen Spiellatz gegangen. Ich habe einige Bücher gelesen und dadurch meine Wortschatz erweitert.
Ich danke Euch für Eure Hilfe. Die Mutter Gottes möge Euch immer beschützen. Ich wünsche euch ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein gutes, neues Jahr.

Euer Patenkind, das Euch gern hat
Marilin

Rully schreibt:
(aus dem Spanischen übersetzt):

Liebe Schüler der Antoniusschule!
Ich wünsche Euch in dieser Adventszeit eine gute Vorbereitung auf das Weihnachtsfest. Das Jesuskind möge Euch alle segnen.
Ich gehe gern zur Schule. Wir haben eine Studienfahrt gemacht und haben in der Umgebung von Trujillo verschiedene Museen besucht.

Im Heim habe ich an verschiedenen Kursen teilgenommen. Wir haben gezeichnet und genäht. Ich habe auch gelernt, wie man Armbänder und Ketten macht. In den Ferien habe ich mit meinen Freundlinnen verschiedene Spiele gelernt.
Vielen Dank für Eure Hilfe, die ich immer von Euch bekomme.

Ich wünsche Euch ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein gesundes und glückliches neues Jahr.

Ich verabschiede mich mit einer festen Umarmung.

Euer dankbares Patenkind

Rully

 

 

Von November 1986 bis Dezember 2002 waren Martha und Consuelo, zwei Schwestern, unsere Patenkinder.
      

                   Consuelo                              Martha                                        Und beide zusammen!

Hier Briefe der beiden

Brief von Consuelo:

Aus dem Spanischen übersetzt:

                      Trujillo, Advent 2002
Liebe Schüler und Kollegium der Antoniusschule!

Mit viel Freude schreibe ich Ihnen diesen Brief. Ich hoffe, es geht Ihnen und Ihren Familien gut.
Ich möchte Ihnen schreiben, dass ich in den Ferien einen Ausflug nach Simbal gemacht habe. (Das ist ein Ausflugsort.) Es war sehr schön. Im März als unsere Ferien vorbei waren und wir wieder in die Schule mussten, haben uns die Lehrer ein großes Schild "Herzlich willkommen" hingestellt. Dann wurde uns unser Klassenraum gezeigt. Da haben wir unsere Mitschülerinnen alle wieder getroffen. Wir haben uns gefreut. (Hier fängt im März die Schule wieder an.) In der Schule haben wir auch extra Stunden Zeichnen und Malen, Theater und Französisch. Ich habe mir Zeichnen und Malen ausgesucht. Das mache ich gern. Im Oktober sammeln wir in der Schule immer für arme Kinder in Afrika. Jeden Tag muss eine Klasse etwas mitbringen. Das wird dann hier in der Pause verkauft. Der Erlös ist für einen guten Zweck: anderen zu helfen, die noch ärmer sind als wir.
Ich danke Ihnen von ganzem Herzen für Ihre Hilfe, die ich immer von Ihnen bekomme. Gott wird Ihnen Ihren Großmut bezahlen. Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein gesundes Neues Jahr. Ich verabschiede mich von Ihnen
                    Ihre dankbare Counsuelo


Brief von Martha:                                                                                                                                                         
                                                                                                                                                                                                                                                                     

Aus dem Spanischen übersetzt:

Liebe Schüler und Kollegium der Antonius-Schule!

Ich weiß nicht, wie ich Ihnen meine Dankbarkeit zeigen soll! Ich schreibe Ihnen diesen Brief und wünsche Ihnen allen Gesundheit, Friede und Stille in Ihrem Haus.
Ich möchte Ihnen schreiben, wie ich das Jahr erlebt habe, Ich habe erst Computer gelernt. Ich habe auch Kochen gelernt. Eine Schwester hier im Haus ist Küchenchef. Die hat mir viel beigebracht. Im Haus hat sich auch so einiges geändert. Die Oberin ist jetzt nicht mehr Schwester Ehrengard, sondern Schwester Ursula Maria. Sie ist Peruanerin.
Im nächsten Jahr fange ich an zu studieren, um zwar möchte ich Rechtsanwältin werden. Ich gehe dann zur Uni. Ich werde tüchtig studieren, dass ich eine gute Rechtsanwältin werde. Das Studieren wäre nicht möglich, wenn ich nicht Ihre Hilfe bekommen würde. Dafür möchte ich Ihnen allen ganz herzlich danken. Ich wünsche Ihnen, dass das Jesuskind Sie und Ihre Familie zum Weihnachtsfest mit Segen überschütte. Ich wünsche Ihnen ein glückliches Neues Jahr.

      Ich verabschiede mich von Ihnen
                       Ihre immer dankbare Martha S. B.

 

 

Aus einem Brief von Schwester M. Wilhelma an uns über Trujillo:

"Unser Waisenhaus in Trujillo hat eine neue Oberin, unsere erste peruanische Mitschwester. der neue Anbau wird gut genutzt von Kindern und Schwestern, vor allem von unseren fünf Mitschwestern, die im Studium sind. Sie haben gute Möglichkeiten, um ihre Arbeiten zu schreiben und für Gruppenarbeiten mit ihren Mitstudenten. Es haben sich Klubs gemeldet, die die Kinder besuchen und anderweitig unterstützen wollen. An Armendienst fehlt es auch in Trujillo nicht. Dazu kommen unsere großen Kinder, die schon außerhalb wohnen und einen Beruf erlernen oder arbeiten. Das Heim ist ja ihr zu Hause, sie kommen oft zu Besuch und erhalten eine gewisse Beihilfe. "
 

weitere Informationen siehe auch unter:

www.vinzentinerinnen-hildesheim.de     unter:  Peru    Trujillo

Fotos von unserem Heim in Trujillo und den Patenkindern siehe auch unter:

www.editionschwarze.de

 


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           Stand: 11. Mai 2012