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Musikalisches


     

 

 Beispiele aus unserem Unterricht und Schulleben


Neben der Bewegung ist der musisch-kreative Bereich ein wichtiger Schwerpunkt in unserem Schulalltag und gehört seit vielen Jahren zum Schulprogramm. Wie die Bewegung fördert Musik die intellektuelle, soziale und emotionale Entwicklung eines Menschen.
Auch hier gilt: Projekte, die erfolgreich durchgeführt worden sind, finden in vielerlei Elementen Einzug in Unterricht und Schulalltag und wirken dadurch nachhaltig. So ergeben sich immer neue Wege, Ideen, Verknüpfungen.

Beispiele für die musikalische Förderung:

   - regelmäßiges Singen und Schulung von Rhythmus
   - Ausstattung der Klassen mit Instrumenten
   - Spielen von Instrumenten durch Lehrerinnen und möglichst viele Kinder
   - Spielen von Blockflöte: Alle Kinder lernen Blockflöte spielen.
   - Angebot von verschiedenen Kursen "Percussion afro-latina" für Kinder, sowie
     ein Kurs für Erwachsene unter Leitung des Musikers Daniel Bazanta
   - Konzertbesuche
   - Angebot einer Trainingsstunde "Rhythmus-Club"
   - Angebote von AG's auch durch Eltern, wie z. B. Kunst, Tanz-Akrobatik, Musical
   - seit 2007 Gruppen Teilnahme am Landesprojekt "Jedem Kind ein Instrument"
   - Workshops mit professionellen Künstler/innen in der Schule

 

 

Bei schönem Wetter findet der Unterricht öfter mal draußen statt.

Hier ein Beispiel für Musikunterricht im dritten Schuljahr. Zwei Kinder, Lennart und Meike spielen Cello und führen den anderen Kindern ihr Instrument vor:
 

   
   

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                      

 

Musik macht unsere Kinder schlau


Neue Ergebnisse der Hirnforschung und immer mehr Studien geben unserem Förderkonzept recht:: Bewegung und Musik fördern das Lernen.

2004 haben wir damit begonnen, Klassen als „Flötenklasse“ zu führen. Jetzt lernen alle Kinder in der Schule , Blockflöte als ein erstes Instrument zu spielen. Dazu kommen die Kinder, die „Percussion afro-latina“ auf den  großen kubanischen Congas lernen. Wir finden es auch gut, dass wir die musikalische Arbeit des St.  Antoniuskindergarten fortsetzen können.

Eine Langzeitstudie, die über 6 Jahre an Berliner Grundschulen durchgeführt worden ist, ergab folgende  Ergebnisse:

     1. Musizieren fördert die Intelligenz, vor allem auch bei sozial benachteiligten und vor der Einschulung
     mangelhaft geförderten Kindern.

     2. Musizieren steigert die Konzentrationsfähigkeit. Das kommt auch allen anderen Schulfächern zu Gute.

     3. Musizieren verbessert die soziale Kompetenz und reduziert Angst. Das führt zu mehr Selbstvertrauen
     und höherem Selbstwertgefühl. Die so gewonnene emotionale Stabilität erweist sich spätestens mit
     Pubertätsbeginn als hilfreich bei der Formung des Selbstbilds.


Zusammenfassend kann man sagen: Musik und Musizieren begünstigen sämtliche so genannte Schlüsselqualifikationen, die unsere moderne Berufswelt fordert, wie 
 

·                    Kreativität

·                    Konzentration

·                    Teamfähigkeit

·                    emotionale Stabilität und

·                    Intelligenz. 

 

Und was uns an der Antoniusschule auch ganz wichtig ist: Musik erhöht die Lebensfreude und damit die Lebensqualität.
 

Literatur dazu: Bastian, H. G.: „Kinder optimal fördern – mit Musik. Intelligenz, Sozialverhalten und gute Schulleistungen
durch Musikerziehung“

Zeitschrift „Gehirn und Geist“, 7-8/2005
 

 

                                                                                                                                                                     

 
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           Stand: 11. Mai 2012